Alzheimer
Neue Substanz hilft, Alzheimer frühzeitig zu erkennen
Das Vergessen sichtbar machen
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Schleichende Verwirrung: Alzheimer-Betroffene leiden unter dem Verfall ihrer geistigen Fähigkeiten. Als Verursacher gelten Eiweißablagerungen im Gehirn (rot markiert), die zum langsamen Tod der Nervenzellen und Schwund der Gehirnmasse führen.Vergrößern
Schleichende Verwirrung: Alzheimer-Betroffene leiden unter dem Verfall ihrer geistigen Fähigkeiten. Als Verursacher gelten Eiweißablagerungen im Gehirn (rot markiert), die zum langsamen Tod der Nervenzellen und Schwund der Gehirnmasse führen.
Die Alzheimer-Krankheit ist eine erschütternde Diagnose, für Patienten genauso wie für deren Angehörige. Sie entwickelt sich schleichend aber unaufhaltsam: Nervenzellen im Gehirn sterben ab, es schrumpft immer mehr. Am Ende steht unweigerlich der Tod. Noch kann die Medizin diese Erkrankung nicht heilen und selbst eine Diagnose zu Lebzeiten der Betroffenen ist oft nicht eindeutig.

Dem Eiweiß auf der Spur
Forscher von Bayer Schering Pharma (BSP) wollen jetzt mit einer nichtinvasiven Untersuchungsmethode den Nachweis der Alzheimer-Krankheit wesentlich verbessern. Für die molekulare Bildgebung, das sogenannte Molecular Imaging, entwickeln sie eine neue Substanz, die die gefährlichen Eiweißablagerungen im Gehirn schon frühzeitig erkennbar macht. Im folgenden Artikel erfahren Sie mehr darüber, welche Hoffnungen die Medizin auf den neuen Stoff setzt.
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