Neuer Wirkstoff zur Therapie bei Brustkrebs
Hormone blocken - Tumore stoppen
Erkennbare Gefahr: Die eingfärbte Röntgenaufnahme – Mammographie – einer weiblichen Brust zeigt einen Tumor (hellroter Bereich). Die Krebszellen können sich mit der Zeit in die nahe gelegenen Lymphknoten ausbreiten und von dort in andere Körperorgane wie zum Beispiel die Lunge wandern.
Brustkrebs ist die häufigste Krebsart, die beim weiblichen Geschlecht in Europa und Nordamerika diagnostiziert wird. Aber die eigentlichen Ursachen für die Erkrankung – auch Mammakarzinom genannt – ist bisher noch immer nicht bekannt: Viele Brustkrebsarten sind beispielsweise von der stimulierenden Wirkung durch Sexualhormone abhängig, andere hingegen benötigen spezielle Wachstumsfaktoren.
Selbstmordprogramm im Tumor
Im Kampf gegen Brustkrebs werden deshalb vor allem zwei Methoden angewandt: einerseits die Hormonproduktion zu unterbinden und andererseits die Rezeptoren für die Hormone zu blockieren. Forscher von Bayer HealthCare entwickeln jetzt einen vielversprechenden Wirkstoff als effektive Alternative zu den etablierten Substanzen. Lesen Sie im folgenden Artikel, wie die Bayer-Krebsforscher dem Tumor ein Selbstmordprogramm verordnen.
