Gentechnik erhöht Ernteertrag bei Nutzpflanzen
Der Dürre trotzen
Pflanzenforscher: Marc De Block begutachtet stresstolerante Reispflanzen.
In vielen bevölkerungsreichen Gebieten sind die Bedingungen für Landwirtschaft äußerst ungünstig. Trockenheit, Unwetter, starke Hitze und versalzte Böden bringen Bauern in Asien, Afrika und Südamerika oft um große Teile ihrer Ernte. Bayer CropScience arbeitet an Technologien, die Pflanzen gleich gegen mehrere solcher „Stressfaktoren“ wappnen – und ihnen helfen, Dürre oder Flut besser zu überstehen.
Lösungsansätze für weltweite Ernährungsprobleme
Ein gentechnischer Kunstgriff hilft, die Produktivität der Pflanzen zu steigern. Bei erhöhten Belastungen verbrauchen sie mehr Energie, steigern die Atmungsrate und setzen so Reparatursysteme in Gang. Dauert der Stress jedoch zu lange, brennt der Motor der Zellen durch und die Pflanze oder wichtige Teile davon sterben ab. Für diesen selbstzerstörenden Prozess sind spezielle Enzyme verantwortlich. Durch das Einschleusen kurzer DNA-Stücke ins Erbgut der Pflanzen hebeln die Bayer-Forscher diesen Mechanismus nun aus. „Silencing“ nennen Experten diesen Effekt. Erste Tests verliefen positiv. Details zur möglichen Lösung des weltweiten Ernährungsproblems lesen Sie im nachfolgenden Artikel (PDF-Datei).

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Ausgabe 16 (2004)
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