Lackrohstoffe lassen Kratzer verschwinden
Autolack mit Selbstheilung
Glänzendes Ergebnis: Dr. Markus Mechtel (li.) und Laborleiter Thomas Klimmasch beurteilen eine Testlackierung.
„Das Auto ist der Deutschen liebstes Kind“ – diese Aussage hat schon seit vielen Jahren Gültigkeit. Doch schnell kann es vorbei sein mit der glanzvollen Erscheinung: Autowaschbürsten, Vogelkot und Salzwasser setzen dem Lack stark zu. Mit 2K-PUR-Clear Coat haben die Forscher von Bayer MaterialScience Coatings Automotive jetzt Lackrohstoffe entwickelt, mit denen sich Klarlacke herstellen lassen, die besonders widerstandsfähig sind und die kleine Kratzer selbst „ausheilen“. Ähnlich wie bei Kerzenwachs fließen kleine Blessuren unter Einfluss von Wärme von alleine wieder zu.
Weniger Lösemittel dank neuer PUR-Komponente im Lack
Zusätzlich besitzt der neue Bayer-Lack nicht nur große „Selbstheilungskräfte“, er ist auch umweltfreundlich. Denn die verwendeten Komponenten des Polyurethan-Lacks sind wesentlich dünnflüssiger als die bisher üblichen. Das bedeutet für den Autohersteller, er muss weniger Lösungsmittel verwenden, was nicht zuletzt der Umwelt zugute kommt. Details zum Verfahren und zu den weiteren Zielen der Bayer-Forscher lesen Sie im folgenden Artikel (PDF-Datei).

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Ausgabe 16 (2004)
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